Rückrunde: MTV Seesen vs. MTV Vorsfelde II (21:31)
Spielbericht
Quelle: Seesener Beobachter vom 04.04.2011
Eine deftige Klatsche musste die Erste Herren des MTV Seesen am Wochenende in heimischer Halle hinnehmen und verlor mit 21:31 (9:12) gegen den MTV Vorsfelde II.
Dabei war man von Anfang an chancenlos und konnte aufgrund der Personalnot den Gästen nur eine Halbzeit Paroli bieten. Hendrik Liedtke verletzte sich im Abschlusstraining und fiel kurzfristig
ebenso aus wie Patrick Belke, André Thomas und Niklas Fleischmann. Hauke Ketels war dafür wieder mit von der Partie, aber auch bei ihm brach eine alte Verletzung wieder auf und die Saison dürfte für
ihn wohl beendet sein.
Die Gäste reisten mit einem großen, ausgeglichen besetzten Kader an und gingen durch zwei kraftvolle Rückraumwürfe schnell mit 2:0 in Führung. Der Angriff der Seesener kam wie schon in der Vorwoche
nur schleppend ins Spiel, da der Rückraum in dieser Konstellation nicht eingespielt genug ist, um den starken Vorsfelder Mittelblock auseinanderzuziehen. So wurde das Heil mit Würfen aus dem Rückraum
gesucht, die jedoch zu oft in der Abwehr hängen blieben.
Wenn jedoch Bewegung und Spielfluss in die Aktionen kam war man prompt erfolgreich, so konnte Niklas Liedtke durch Einlaufen von Außen an den Kreis zwei schöne Treffer erzielen. Die Defensive hatte
mit dem wurfgewaltigen starken Rückraum der Gäste alle Hände voll zu tun.
Mit schnellen Stoßbewegungen und starkem Eins-gegen-Eins Verhalten wurde der Abwehr alles abverlangt. Allerdings hielt die Heimsieben gut dagegen und war sehr aufmerksam, so dass einige Bälle
abgefangen werden konnten und man über Konter zum Torerfolg kam. Nachdem man sich auf 9:11 herangearbeitet hatte, hatte man eine Minute vor Ende der ersten Hälfte noch einmal die Chance zu verkürzen,
allerdings verpasste man es die Uhr herunterzuspielen, schloss zu früh ab und Vorsfelde nahm die Chance dankend an und zog auf 12:9 zur Pause davon.
Die zweite Halbzeit begann so wie die die Erste, die Gäste legten vor und bauten ihren Vorsprung auf 14:10 aus. Allerdings kam Seesen noch einmal näher und konnte über Konter auf 12:14
herankommen.
Die Deckung blieb nun jedoch zu zaghaft und ließ dem Rückraum der Wolfsburger zu viele Freiheiten, so dass diese nach Belieben schalten und walten konnten und daher oft leichtes Spiel hatten.
Zusätzlich noch durch zahlreiche Zeitstrafen dezimiert, konnte man die Angriffe der Gäste kaum noch abwehren. In der Offensive wurde nun zu überhastet der Abschluss gesucht und man musste einige
leichte Tore durch Tempogegenstöße hinnehmen.
Beim Stand von 14:24 war das Spiel entschieden und beim 16:29 drohte sogar noch Schlimmeres. Jedoch riss man sich noch einmal zusammen und konnte so noch einmal geringfügige Ergebniskosmetik
betreiben; der Endstand von 21:31 geht jedoch auch in der Höhe in Ordnung und spiegelte die Leistungen an diesem Tag wieder.
Spielbericht
Quelle: MTV Vorsfelde Redaktion vom 04.04.2011
Im Duell der letztjährigen Kontrahenten um die Regionsoberligameisterschaft konnte sich der Gast aus Vorsfelde verdient mit 31:21 (12:9) durchsetzen und somit für die knappe
Hinspielniederlage revange nehmen.
Nachdem kurzfristig Interimscoach Jan Krogmann seine Anwesenheit für dieses Spiel verneinen musste, sprangen Nico Koch und Alexander Hofmann als Interims-Interims-Trainer in die Bresche.
Nach einem guten Beginn mit wenigen Toren auf beiden Seiten, konnte sich besonders Pascal Haselhorst gut in Szene setzen - er erzielte die ersten fünf Treffer für die Eberstädter.
Tim Johow pausierte aufgrund von Knieproblemen die ersten 20 Minuten, spielte dann aber bis zum Ende durch, erzielte wichtige Treffer und gab der Abwehr halt.
Steffen Kühne, Toptorschütze der Seesener und der Landesliga, konnte sich nicht wie gewohnt entfalten da er von Nico Koch sehr gut in Schach gehalten wurde.
Und da auch die Mitspieler von Kühne nicht besonders gefährlich aus dem Rückraum waren, konnten die Vorsfelder über eine gut funktionierende 6:0-Abwehr viel Bälle blocken oder von Julian Zwengel im
Tor entschärfen lassen.
Über sicher vorgetragene Angriffe und wenige technische Fehler konnte Vorsfelde sich dann nach der Halbzeit immer weiter vom MTV bis zum 30:17 absetzen.
Der Drops war gelutscht und man konnte sich über den dritten Auswärtssieg und den zweithöchsten Sieg der Saison freuen.
Spielbericht
Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 04.04.2011
„Das war ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg", freute sich Co-Trainer Jan Krogmann über die geschlossene Mannschaftsleistung. Frühzeitig erspielten sich die Eberstädter einen Drei-Tore-Vorsprung, den sie bis zur Halbzeit verteidigten. Nach der Pause spielten sie besonders im Angriff noch effektiver und bauten ihre Führung bis zum Abpfiff aus. „Obwohl es für beide Teams nur noch um die goldene Ananas ging - für das nächste Jahr kann es entscheidend sein", wagte Krogmann einen Blick in die Zukunft. „In der kommenden Saison werden wir nun mit einer viel besseren Einstellung in die Spiele gehen."
Spielbericht
Quelle: Wolfsburger Nachrichten vom 04.04.2011
Die Gäste übernahmen von Beginn an das Kommando, Torhüter Julian Zwengel machte in der Anfangsphase den Unterschied aus.
„Julian hat super gehalten. Dadurch konnten wir uns einen Vorsprung erspielen", lobte Trainer Jan Krogmann.
„Im zweiten Durchgang haben wir noch zugelegt und wurden immer besser", ergänzte Krogmann.
Bis auf 13 Tore wuchs der Vorsprung an (30:17).
„Die Abwehr stand sehr gut, wir haben toll gekämpft. Ein sehr guter Auftritt", meinte Krogmann.
Von den Hausherren ging wenig Gefahr aus, auch weil die Vorsfelder den gegnerischen Topscorer aus dem Spiel nahmen.
„Wir haben uns gut auf das Seesener Spiel eingestellt, das war entscheidend", erklärt Krogmann.
Vorbericht
Quelle: Homepage MTV Seesen vom 31.03.2011
Zwar trennen die beiden Kontrahenten dieses Wochenendes fast 100 Kilometer Entfernung, doch in den Köpfen der Seesener Spieler ist schon so etwas wie Derbystimmung zu vorhanden. An diesem Samstag empfängt die Erste Herren des MTV Seesen den MTV Vorsfelde II um 17 Uhr zum vorletzten Heimspiel der Saison. Die vergangenen Begegnungen zwischen diesen Teams boten den Zuschauern stets ein hohes Maß an Spannung, feurige Stimmung und attraktiven Handball. Das Hinspiel stand bis zur letzten Sekunde auf Messers Schneide, am Ende behielten die Seesener jedoch mit 31:30 die Oberhand. So eng die Partie damals war, so eng ist jetzt auch die Tabelle: die beiden gemeinsamen Aufsteiger aus der Regionsoberliga sind wieder Tabellennachbarn, die Wolfsburger haben mit 16 Punkten dabei einen Zähler Vorsprung auf das Kühne-Team. Die Gäste verfügen über einen qualitativ und quantitativ gut aufgestellten Kader und könnten durchaus weiter oben in der Tabelle stehen; fehlende Konstanz stand einer höheren Platzierung jedoch im Weg. Man kann nur hoffen dass die Eberstädter an diesem Wochenende wieder einen ihrer schlechteren Tage erwischen, denn das Kühne-Team geht personell weiterhin auf dem Zahnfleisch. Nachdem Niklas Fleischmann im letzten Spiel umgeknickt ist wird er für diese Partie definitiv ausfallen. Eventuelle Rückkehrer würden angeschlagen ins Spiel gehen oder mit Trainingsrückstand auflaufen. Keine leichte Ausgangssituation für die Seesener, jedoch wird die Mannschaft, die auf dem Feld steht alles dafür geben, die zwei Punkte in der Harzstadt zu behalten und den nächsten „Derbysieg" einzufahren.
Vorbericht
Quelle: Wolfsburger Nachrichten vom 31.03.2011
Zum Inbegriff einer „Wundertüte" entwickelt sich der MTV Vorsfelde II. Siegen über die Spitzenteams Fallersleben und Nord Edemissen ließen die Eberstädter Niederlagen in Plesse-Hardenberg und
Wolfsburg folgen.
Es scheint, als bräuchte die MTV-Reserve eine Herausforderung. Das nächste Ziel: Seesen hinter sich lassen.
„Wir müssen uns von Spiel zu Spiel motivieren. Jetzt geht es darum, Seesen auf Distanz zu halten", sagt Ersatz-Trainer Jan Krogmann, der den Testspielcharakter allerdings nicht abstreitet. „Natürlich
spielen wir mit Blick auf die kommende Saison. Dennoch müssen wir Mängel beheben", fordert Krogmann.
Beim Gastspiel in Wolfsburg fiel ihm einiges auf. „Wir waren in der Abwehr nicht aggressiv und haben unsere Chancen nicht genutzt."
Zudem habe sein Team noch eine Rechnung offen mit Seesen. „Das Hinspiel haben sie bei uns gewonnen (31:30). Das sollte Anreiz genug sein."
Vorbericht
Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 31.03.2011
Nach der Pleite beim VfL Wolfsburg wollen die Eberstädter zeigen, was sie aus dem Derby gelernt haben. Jan Krogmann, der Coach Christian Wosnitza derzeit vertritt: „In der Abwehr müssen wir auf jeden Fall aggressiver spielen. Aber auch an der Chancenverwertung werden arbeiten wir." Die Problematik sieht Krogmann jedoch in einem anderen Punkt: „Für uns wirken sich die Ergebnisse in der Tabelle nicht mehr aus. Dadurch ist es schwer, sich zu motivieren. Aber für das knappe 30:31 im Hinspiel müssen wir uns revanchieren?"
Vorbericht
Quelle: MTV Vorsfelde Redaktion vom 31.03.2011
Zum Rückspiel gegen Seesen müssen die Eberstädter am Samstag Richtung Harz reisen.
Um 17 Uhr heißt es dann Aufsteiger empfängt Aufsteiger.
Nachdem Seesen das Hinspiel glücklich mit 31:30 für sich entscheiden konnte, brennen die Vorsfelder auf Wiedergutmachung und darauf, nach zwei verlorenen Spielen in Folge endlich wieder einen Sieg
einzufahren.
Da es schon in der vergangenen Saison immer eng her ging, darf auch für dieses Spiel mit einem knappen Ausgang gerechnet werden.
Obwohl beide Mannschaften nicht mehr absteigen können und die Luft daher wohl etwas raus ist, wird sich gerade in diesem Spiel keine Truppe vorwerfen lassen wollen, nicht alles für einen möglichen
Sieg unternommen zu haben.
Von den aus den letzten elf Spielen zu vergebenen 22 Punkten, konnte die Truppe von Coach Christian Kühne lediglich 5 Punkte auf der Habenseite verbuchen, darunter aber zwei wichtige Siege
gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf aus Wolfsburg und Mascherode.
Vorsfelde hingegen konnte seine starke Form bei den Siegen über die Meisterschaftsfavoriten aus Fallersleben und Edemissen nicht bestätigen, nach schlechten Leistungen folgten Niederlagen in Plesse
und Wolfsburg.
Im letzten Auswärtsspiel der Saison hat man also die Gelegenheit, die miserable Auswärtsbilanz (nur zwei Siege, in Mascherode und Fallersleben) ein wenig aufzubessern um anschließend in die letzten
zwei Heimspiele der Saison zu starten.
Hinrunde: MTV Vorsfelde II vs. MTV Seesen (30:31)
Spielbericht
Quelle: MTV Seesen Homepage
Mit 31:30 beim Konkurrenten aus Vorsfelde gewonnen
In einer engen, an Spannung kaum zu überbietenden Partie kämpfte die Erste Herren des MTV Seesen am vergangenen Samstag den MTV Vorsfelde II mit 31:30 (14:14) nieder und revanchierte sich so ein
Stück für die verlorene Meisterschaft in der letzten Saison. Gerd Kolodziej, der den auf einem Trainerlehrgang weilenden Christian Kühne auf der Bank vertrat, sprach sogar von der besten Leistung,
die er diese Saison gesehen hat.
Dabei sah es zunächst gar nicht gut für die Seesener aus. Wie schon so oft kam das Team schlecht aus den Startlöchern und musste sich erst an die Spielweise der Gastgeber gewöhnen. Zwar ging man mit 2:1 in Führung, fing sich dann aber einige einfache Gegentreffer über Tempogegenstöße, so dass man beim Stand von 2:6 schon deutlich im Hintertreffen war und aufpassen musste, das Spiel nicht frühzeitig aus der Hand zu geben. Man fing sich dann jedoch und der Rückstand pendelte sich zwischen zwei und drei Toren ein. Im Angriff galt es, das Tempo hochzuhalten und die körperlich überlegenen Hausherren in Bewegung zu bringen, so dass man die sich bietenden Lücken ausnutzen konnte. Hendrik Liedtke verstand es exzellent, sich in diese freien Räume abzusetzen und stellte die Vorsfelder Deckung immer wieder vor Probleme, warf zwei Tore und holte etliche Strafwürfe heraus. In der Deckung war das Hauptproblem, den wurfgewaltigen Rückraum der Gastgeber unter Kontrolle zu bringen, die mit eingeübten Abläufen vom Mittelmann gut in Szene gesetzt wurden und entweder aus der Distanz abschlossen, oder den Weg in die Tiefe an den Kreis suchten. Die Seesener Defensive war jedoch aufmerksam und blockte in dieser Partie fast schon soviele Bälle ab, wie in der ganzen Saison nicht. Durch einen Zwischensprint nach einer Seesener Auszeit warf das Kolodziej-Team vier Treffer in Folge und stellte so den 14:14 Pausenstand her.
Mit diesem psychologischen Vorteil kam die Mannschaft auch wieder aus der Kabine, knüpfte nahtlos an die Phase vor der Halbzeit an und ging mit zwei Treffern in Front. Der Start zu einem 30-minütigem Krimi war freigegeben. Fast über die gesamte Distanz der zweiten Hälfte war die Partie ausgeglichen oder die Seesener lagen mit einem Tor in Führung. Die Harzstädter legten vor, die Wolfsburger legten nach. Auch in kritischen Phasen war hier die grandiose Mannschaftsleistung hervorzuheben, bei der jeder für den anderen kämpfte. André Thomas zeigte an diesem Tag neben seinen Qualitäten als Spielgestalter auch seine Torgefahr und erzielte -aus teils unmöglichen Positionen- sechs Treffer. Auf Steffen Kühne war wie immer als Rückraumshooter und Siebenmeterschütze Verlass und Max-Carlo Wenig und Hauke Ketels teilten sich die Rückraumlinks Position, für die Patrick Belke auf Grund einer Sperre im Moment nicht zur Verfügung steht. Von der Außenposition zeigte Karsten Krüger wieder seine Variabilität im Wurfbild und trug vier Treffer bei. Da die Wechselmöglichkeiten im Rückraum äußerst begrenzt waren, spielten die Seesener ihre Angriffe nun lange und clever aus und nutzten ihre Chancen eiskalt. Kritisch wurde es noch einmal, als man zehn Minuten vor Schluss mit nur noch 3 Spielern auf dem Feld stand. Aber auch hier konnte die Uhr heruntergespielt werden und als dann noch eine Zeitstrafe gegen die Hausherren verteilt wurde, war das Gröbste überstanden. Wenn Vorsfelde dann einmal die Chance zur Führung hatte, war Torwart Sönke Pförtner in den kritischen Situationen zur Stelle und zeigte sein Können mit schönen Paraden von außen oder aus dem Rückraum. Die Nuancen, die das Spiel entschieden, lieferte dann Jan-Niklas Liedtke zum Schluss: mit kraftvollen Würfen von außen in die kurze Ecke überwand er den gegenerischen Torwart gleich zweimal und avancierte so zum Matchwinner. Als die letzten 30 Sekunden im Ballbesitz heruntergespielt wurden, war der Jubel über diese beiden wichtigen Punkte grenzenlos.
Spielbericht
Quelle: MTV Vorsfelde Redaktion vom 29.11.2010
Kein Glück hatte die Oberligareserve des MTV Vorsfelde im Spiel gegen Mitaufsteiger Seesen.
In einem spannenden Spiel konnte sich letztendlich die Truppe aus dem Harz über ein 31:30 und den Sprung auf Platz sieben in der Tabelle freuen.
Dabei sah es in den ersten fünfzehn Minuten nach einem Sieg für die Eberstädter aus, denn zu diesem Zeitpunkt führte man bereits mit vier Toren und hatte das Spiel im Griff.
Anschließend allerdings wurde das spielerische Element stark vernachlässigt und durch überhastete Angriffsaktionen auf Vorsfelder Seite konnte Seesen bis zum Pausenpfiff den Ausgleich erzielen.
Statt also mit einer beruhigenden Führung in die zweiten dreißig Minuten zu gehen, konnte sich der Namensvetter aus Seesen gleich mit zwei Toren absetzen.
Diesen Vorsprung konnte Vorsfelde im weiteren Spielverlauf maximal ausgleichen, leider verpasste es die Truppe von Coach Christian Wosnitza trotz bester Gelegenheiten einmal selber in Führung zu
gehen, um somit dem Spiel die entscheidende Wendung zu geben.
Auf Grund der ersten Halbzeit ist die Niederlage mehr als ärgerlich, im zweiten Durchgang behielt Seesen jedoch die Nerven und rettete den Vorsprung mit Glück und Können über die Zeit.
Spielbericht
Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 29.11.2010
„Das Spiel haben wir in der ersten Hälfte verloren", ärgerte sich Vorsfeldes Coach Christian Wosnitza. Nach einer 6:2- und 9:6-Führung verpassten die Eberstädter die Halbzeit-Führung. „In den letzten zehn Minuten waren wir im Angriff zu hastig und haben in der Abwehr nicht richtig zugepackt - das hätte nicht passieren dürfen", analysierte Wosnitza. Ermutigt von der Aufholjagd der ersten Hälfte, ging Seesen nach der Pause schnell in Führung (16:14). Zwar war die zweite Hälfte sehr ausgeglichen, doch gelang es Vorsfelde nicht mehr, die Partie zu drehen. „Seesen hat gut verteidigt", berichtete Wosnitza, „und uns fehlte leider vorne die letzte Konsequenz. Mit etwas mehr Glück wäre ein Punkt durchaus drin gewesen. Allerdings hat Seesen nicht unverdient gewonnen..."
Spielbericht
Quelle: Wolfsburger Nachrichten vom 29.11.2010
15 Minuten boten die Hausherren eine tadellose Leistung. Bis auf vier Tore wuchs der Vorsprung an. "Da lief alles sehr gut. Wir haben es allerdings verpasst, uns entscheidend abzusetzen", sagt Trainer Christian Wosnitza. Das rächte sich in der zweiten Halbzeit. "Seesen hat zum Ende der Partie seine Chance genutzt", sagt Wosnitza, der die Niederlage nicht auf eine Stufe mit denen der Vormonate stellen will. "Damals hat es an der Einstellung gemangelt. Das ist kein Rückschritt für uns", so der Trainer.
Vorbericht
Quelle: MTV Vorsfelde Redaktion vom 25.11.2010
Zum Spiel der letztjährigen Regionsoberliga-Kontrahenten Vorsfelde und Seesen kommt es an diesem Samstag in der Eichholz-Halle in Vorsfelde.
Beide Teams lieferten sich in der vergangenen Saison einen Zweikampf um die Meisterschaft, den Vorsfelde letztendlich klar für sich entscheiden konnte.
Mit lediglich 6 Minuspunkten sicherte sich das Team von Coach Christian Wosnitza Meisterschaft und Aufstieg.
Seesen verlor 5 Mal, konnte sich aber mit 6 Zählern Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz ebenfalls frühzeitig über den Landesligaaufstieg freuen.
In den direkten Duellen konnten beide Mannschaften ihre jeweiligen Heimspiele für sich entscheiden, 35:32 hieß es am Ende in Seesen, 30:27 gewann Vorsfelde sein Heimspiel.
Diese Resultate und der aktuelle Tabellenplatz (Vorsfelde auf 8, Seesen auf 9, beide mit 8:10 Punkten) verdeutlichen, das beide Teams auf Augenhöhe agieren.
Und noch eine Gemeinsamkeit ist vorhanden - beide Kader wurden durch Neuzugänge während der Saison verstärkt!
Seesen kann sich seit dem letzten Spieltag (30:33 in Lafferde verloren) über die Unterstützung von Hauke Ketels, Vorsfelde über die Dienste von Pascal Haselhorst und Nicolas Koch freuen.
Hauke ist vorrangig auf Linksaußen und am Kreis zu finden, kann aber auch als Spielmacher im Rückraum fungieren. Pascal und Nico haben ebenfalls ihre Stärken im Rückraum.
Auf Vorsfelder Seite wird somit Tim Johow als Shooter entlastet und das Spiel auf mehrere Schultern verteilt.
Inwieweit Hauke Ketels Seesen´s Toptorschützen Steffen Kühne beim Torewerfen unterstützen kann, wird man am Samstag sehen, in seinem ersten Spiel gegen Lafferde konnte er bereits vier Mal
einnetzen.
Aber wichtiger als eine gute Angriffsleistung wird ohnehin eine stabile Abwehr wie in den letzten beiden Spielen gegen Tabellenführer Plesse-Hardenberg und das Liga-Schlusslicht VfL Wolfsburg
sein.
Dabei wird das Hauptaugenmerk wohl ganz klar Steffen Kühne gelten, der mit derzeit 87 Toren nach 9 Spieltagen an der Spitze der Torschützen der Landesliga Braunschweig steht.
Patrick Belke hingegen, mit 49 Treffern zweitbester Schütze der Truppe von Trainer ??? Kühne, kann nach seiner roten Karte im Spiel gegen Lafferde nicht gegen die Eberstädter mitwirken.
Aber Vorsfelde ist´s eh Wurscht wer beim Gegner aufläuft - nach den letzten überzeugenden Siegen ist das Selbstvertrauen wieder gestärkt und mit einem weiteren Sieg der Sprung an die vorderen
Tabellenplätze möglich.
Voraussichtlich kann Spielertechnisch wieder aus dem vollem Geschöpft werden, so dass der Trainer die Qual der Wahl hat!
Vorbericht
Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 25.11.2010
Seinen punktgleichen Tabellennachbarn begrüßt Vorsfelde am Samstag. Die Gäste aus Seesen präsentierten sich zuletzt nicht schlecht, unterlagen nur mit 30:33 beim Tabellendritten HSG Nord Edemissen. Die Eberstädter konnten am vergangenen Spieltag sogar einen überzeugenden 35:20-Sieg über den VfL Wolfsburg auf ihrem Konto verzeichnen - in dieser Form braucht sich Trainer Christian Wosnitza keine Sorgen um die Zielvorgabe „Klassenerhalt" zu machen. Wosnitza erklärt denn auch: „Die Stimmung nach dem Sieg ist natürlich gut, das wollen wir nutzen."
Vorbericht
Quelle: Wolfsburger Nachrichten vom 25.11.2010
Die Niederlagenserie von fünf Partien ist abgehakt. Die Eberstädter meldeten sich mit Siegen über Spitzenreiter Plesse-Hardenberg und Schlusslicht Wolfsburg zurück. Ohnehin war die aufkommende
Krise eher der mangelnden Einstellung als fehlender Klasse zuzuschreiben. Dass die Vorsfelder sich noch einmal eine solche Schwächephase erlauben, hält Trainer Christian Wosnitza für
unwahrscheinlich. "Ich glaube nicht, dass wir wieder in diesen Trott verfallen. Wir werden nicht immer so gut spielen wie zuletzt, haben aber aus der Zeit vorher gelernt", sagt Wosnitza.
Mit Seesen trifft der MTV auf den Mitaufsteiger. In der vergangenen Saison kamen beide Teams im direkten Vergleich zu Heimsiegen. "Wir kennen uns sehr gut. Es ist von einem engen Spiel auszugehen",
betont Wosnitza, der sein Team jedoch im Vorteil sieht. "Wir sind stärker als in der Vorsaison."
Vorbericht
Quelle: Seesener Tageszeitung - Beoabachter Online vom 24.11.2010
Zu einer Neuauflage der Topbegegnung der letzten Regionsoberliga-Spielzeit kommt es an diesem Sonnabend, wenn der MTV Seesen zu seinem Mitaufsteiger, dem MTV Vorsfelde II, fährt. Die Partie wird
um 17.30 Uhr in der Sporthalle Im Eichholz angepfiffen. In der vergangenen Saison lieferten sich beide Teams packende Duelle um die Tabellenspitze, mit dem besseren Ende für den Gastgeber, der am
Ende die Meisterschaft feiern konnte. Jede Mannschaft konnte jeweils ihr Heimspiel knapp für sich entscheiden, eine Serie, die die Gäste natürlich brechen wollen. Dabei sind die beiden Vereine
tabellarisch schon wieder Nachbarn. Mit 8:10 Punkten belegen die Vorsfelder Rang 8; auf Grund des besseren Torverhältnisses einen Platz vor den Seesenern, die ebenfalls 8:10 Punkte auf dem Konto
haben. Der Kader der Hausherren ist allerdings ein wenig verändert: Christian Wosnitza, der letzte Saison noch im Rückraum auf Torejagd war, hat nun den Trainerposten übernommen, und auch sonst gab
es sowohl Zu- als auch Abgänge, wobei das Team insgesamt noch an Qualität gewonnen haben dürfte und vor allem in der Breite sehr gut besetzt ist.
Die Seesener wird also ein heißer Tanz erwarten, aber chancenlos ist das Kühne-Team gewiss nicht. Man darf ein Spiel auf Augenhöhe erwarten, bei dem schon - wie in der vergangenen Saison - Nuancen
über Sieg oder Niederlage entscheiden werden. Trotz der Sperre von Patrick Belke gehen die Harzstädter selbstbewusst in diese Partie, wohl wissend um die Bedeutung der zwei Punkte, die man benötigt,
um den Abstand zum Tabellenende zu wahren.
